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      25. März 2011 12:09

      Tipps für eine erfolgreiche Community

      Kann man innerhalb von drei Wochen eine globale Community mit über 500 Mitgliedern für ein fachliches Thema aufbauen? Das hat Jane Hart mit ihrer Social Learning Comunity , die auf dem Microblogging-Service Yammer basiert, vorgemacht. Nic Laycock

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      Kann man innerhalb von drei Wochen eine globale Community mit über 500 Mitgliedern für ein fachliches Thema aufbauen? Das hat

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      08. Juni 2010 12:00

      Social Media im Enterprise 2.0

      <p>Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird aktuell viel diskutiert und untersucht (z.B. <a href="http://www.newsaktuell.de/katalog/2010/PRTBlitzumfrage052010">news aktuell und Faktenkontor</a>). Die Bedeutung von Social Media wird zwar von Marketing und Presse sowie Agenturen meist sehr hoch eingeschätzt, dennoch werden von Unternehmensseite nur <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Zahlen-Studien/Jedes-dritte-Unternehmen-hat-eine-Social-Media-Strategie-Bedeutung-hoch-Budget-gering">geringe Budgets dafür eingeplant und kaum Strategien</a> entwickelt.</p> <p>Oft nicht betriebswirtschaftlich oder technisch erklärbar, sondern Ängste und Befürchtungen sowie das Nicht-Wissen um die Wirkungen sind es, die Unternehmen zögerlich machen.</p> <p>Wir haben in unserer <a href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/">Enterprise 2.0 Fallstudie</a> Unternehmen untersucht, die mit der Einführung von Web 2.0 und Social Media positive Erfahrungen gemacht haben und damit an die Öffentlichkeit gegangen sind.</p> <p><strong>Was kann man aus diesen Erfahrungen lernen?</strong></p> <p> Enterprise 2.0 umfasst in unserem Verständnis auch Social Media. In diesem Beitrag möchte ich die Unternehmen näher beleuchten, die den Schwerpunkt ihrer Enterprise 2.0 Initiative auf Marketing und Markenkommunikation sowie Öffentlichkeitsarbeit, d.h. im engeren Sinne auf einen <strong>Social Media Fokus</strong> gelegt haben, z.B. zur</p> <ul> <li>Unterstützung ihrer Vertriebsaktivitäten</li> <li>Erhöhung ihres Bekanntheitsgrades</li> <li>Herstellung von Meinungsführerschaft</li> <li>Verbesserung von Image und Reputation</li> <li>Aktivierung von sozialen Netzwerken</li> <li>Reaktion auf Kundenwünsche und Marktveränderungen.</li> </ul> <p><strong>Was zeichnet die untersuchten Unternehmen mit Social Media Fokus aus?</strong></p> <ul> <li>Bei Unternehmen mit Social Media Fokus steht die Generierung von Umsatz im Vordergrund der Zielsetzung.</li> <li>Maßnahmen von Unternehmen mit Social Media Fokus richten sich vor allem an die Zielgruppe Kunden, Interessenten und Partner.</li> <li>Für fast die Hälfte der untersuchten Unternehmen (48%) sind aber auch Kosteneinsparungen im Bereich Service und Support relevant.</li> <li>Gleichzeitig verfolgen über 40% der Unternehmen die Zielsetzung Innovation und Ideenmanagement, bei der vor allem Mitarbeiter adressiert werden.</li> </ul> <p>Unternehmen mit Social Media Fokus unterscheiden sich in einigen Punkten von der Gesamtheit aller untersuchten Unternehmen. Daher sollen im Folgenden die Unternehmen mit Social Media Fokus mit den Ergebnissen der Enterprise 2.0 Studie (=Enterprise 2.0 gesamt) in fünf Bereichen verglichen werden.</p> <embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=20100608socialmediaimenterprise20-100608044740-phpapp02" allowScriptAccess="never" allowFullScreen="true" width="460" height="377" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash"></embed> <p><strong>Strategien</strong></p> <p>Acht Strategien für neue Technologien, die zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens und zur Schaffung neuer Werte beitragen, stehen im Mittelpunkt der Betrachtung.</p> <p>Social Media ist vor allem für sechs besonders geeignet. Zumindest nennen zwei- bis dreimal mehr Unternehmen diese strategischen Zielsetzungen im Rahmen eines Social Media Fokus:</p> <p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/06/Social_Media_Strategien_500.jpg" rel="lightbox"><img title="Social_Media_Strategien_500" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/06/Social_Media_Strategien_500.jpg" alt="" width="500" height="346"></a></p> <p><strong>Einsatzfelder im Unternehmen</strong></p> <p>Wenig überraschend: Bei der Einführung von Enterprise 2.0 geht es vorrangig um die Einsatzbereiche Wissensmanagement (65%) und unternehmensinterne Kommunikation (35%). Beim Einsatz von Social Media liegt der Schwerpunkt in Marketing, PR und Unternehmenskommunikation (84%) sowie im Kunden- und Partnermanagement (32%).</p> <p><strong>Technologien für Marketing, PR und Unternehmenskommunikation</strong></p> <p>Im Vergleich zu Enterprise 2.0 Anwendungen, in denen vor allem Wikis die herausragende technologische Rolle spielen, nutzen Unternehmen für Marketing, PR und Unternehmenskommunikation in aller erster Linie Blogs, danach Microblogs sowie Podcasts und Videos.</p> <p><strong>Initiatoren der Einführung</strong></p> <p>Die Einführung von Social Media sind über zwei Drittel Top Down Entscheidungen (68%), während bei Enterprise 2.0 auch die Up-Down Strategie (36%) eine wichtige Rolle spielt. Dies bezeichnet Verfahren, bei denen Enterprise 2.0 Initiativen zwar von Mitarbeitern oder Bereichen gestartet, dann aber vom Management aufgegriffen wurden und für eine breitere und gesteuerte Einführung gesorgt haben.</p> <p><strong>Reichweite des Einsatzes</strong></p> <p>Hier zeigt sich klar, dass der Social Media Fokus auf eine größere Teilnehmerzahl (54%) als kritische Masse ausgerichtet ist, während sich Unternehmen bei der Einführung von Enterprise 2.0 noch eher an organisatorischen Grenzen orientieren und zunächst das Team (40%) im Vordergrund der Unterstützung steht.</p> <p><strong>Empfehlungen</strong></p> <p>Die Ergebnisse haben wir zwar vermutet, sie bestätigen aber auch drei wesentliche Empfehlungen für eine Social Media Strategie:</p> <p><strong>1. Eine Social Media Strategie orientiert sich an der strategischen Zielsetzung des Unternehmens:</strong></p> <p>Der strategische Kontext eines Unternehmens bestimmt den Fokus. Der Social Media Fokus eignet sich besonders für die folgenden strategischen Zielsetzungen:</p> <ul> <li>neue Märkte angehen,</li> <li>neue Marktchancen nutzen,</li> <li>neue Umsatzquellen erschließen,</li> <li>Marktanteile ausbauen,</li> <li>Geschäftsmodelle anpassen,</li> <li>Kundenwünsche erkennen und Vertrauen schaffen,</li> <li>Informationen und Einsichten über das soziale Internet gewinnen und</li> <li>elektronische Gemeinschaften entwickeln.</li> </ul> <p><strong>2. Eine Social Media Strategie konkretisiert sich am Anwendungsszenario:</strong></p> <p>Web 2.0 Technologien haben zwar ihre Einsatzstärken, die, je nach Fokus, als Orientierungshilfe dienen können. Dennoch werden sämtliche Technologien sowohl zur Realisierung von Enterprise 2.0 als auch des Social Media Fokus eingesetzt. Es spricht daher vieles dafür, dass nicht die Technologie als solche sondern das Anwendungsszenario für die Gestaltung der Technologie ausschlaggebend ist. Nicht die Aussagen „wir haben jetzt ein Wiki“ oder „wir haben einen Blog“ sind entscheidend, sondern vielmehr, was man damit macht.</p> <p><strong>3. Eine Social Media Strategie berücksichtigt rechtliche und soziale Rahmenkonzepte:</strong></p> <p>Konzepte zu rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen werden leider zu oft vergessen bzw. zu wenig berücksichtigt. In nur 19% unserer untersuchten Fälle finden Konzepte für Social Media Guidelines (75%), Unternehmensregeln (50%) und Mitbestimmung (25%) überhaupt eine Erwähnung. Zu relevanten Themen wie Datenschutz, Qualitätsmanagement oder Arbeitsrecht wurden keinerlei Aussagen gemacht. Erfahrungsgemäß stehen aber gerade diese Themen im Blickpunkt von Unternehmensinteressen. Hier sehen wir derzeit den größten Nachholbedarf in einer Social Media Strategie.</p>

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      Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird aktuell viel diskutiert und untersucht (z.B. news Faktenkontor). Die Bedeutung zwar Marketing

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      08. Juni 2010 05:00

      Social Media im Enterprise 2.0

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      Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird aktuell viel diskutiert und untersucht (z.B. news Faktenkontor). Aus dem Blog unseres Partners centrestage.

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      23. März 2010 07:15

      Enterprise 2.0 hat positives Momentum

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      In den kommenden Tagen ist unsere Enterprise 2.0-Studie veröffentlichungsreif. letzten zwei Jahren haben wir die 2.0-Aktivitäten von Unternehmen und Organisationen

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      23. März 2010 07:15

      Enterprise 2.0 hat positives Momentum

      <p>In den kommenden Tagen ist unsere Enterprise 2.0-Studie veröffentlichungsreif. In den letzten zwei Jahren haben wir die Enterprise 2.0-Aktivitäten von Unternehmen und Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfolgt und dazu eine Menge an Informationen in einem Wiki gesammelt. Klar, es gibt eine Menge an Enterprise 2.0-Evangelisten (und da zählen wir uns vom centrestage-Team natürlich auch dazu), die die Geschäftswelt von der Nützlichkeit des Einsatzes von Enterprise 2.0-Werkzeugen in Unternehmen und Organisationen überzeugen wollen. Aber jedes Fallbeispiel für sich selbst ist ein viel stärkerer Impuls, sich mit dem Thema zu beschäftigen.</p> <p>In unserem Wiki sind aktuell 92 deutschsprachige Fallbeispiele zu finden. Die Informationen zu den Enterprise 2.0-Fallbeispielen stammen aus vielfältigen Quellen. Zum einen gibt es ausgearbeitete Fallstudien in wissenschaftlich-orientierten Fachbüchern und eine Reihe von Fallstudiensammlungen im Internet. Viele Fallbeispiele wurden auf Kongressen, Fachtagungen, Barcamps und Open Space-Veranstaltungen vorgestellt und für eine weitere Auswertung dokumentiert. Und auch das Web 2.0 half uns bei der Sammlung von Fallbeispielen. Präsentationen werden online zur Verfügung gestellt und viele Kollegen dokumentierten interessante Fälle in Form von Webcasts, führten Interviews mit Beteiligten und dokumentierten Veranstaltungen in Form von Blog-Beiträgen. Unternehmen stellten uns Material zur Verfügung und viele Hintergrundgespräche rundeten die Informationen ab.</p> <p>Ende des letzten Jahres kam das Interesse auf, tiefer in die Fallbeispiele einzusteigen und Entwicklungstrends zu identifizieren. Wir haben dazu 10 Themen identifiziert, die von der Strategie und den Zielen über die Technologien bis hin zur Einführungsstrategie und den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen reichen. Immerhin konnten wir dazu 72 Fallbeispiele auswerten, wie gesagt ausschließlich Fallbeispiele, die von Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen.</p> <p>Im Hinblick auf die Akzeptanz neuer Technologien haben wir in Anlehnung an das “<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crossing_the_Chasm" rel="nofollow">Crossing the Chasm</a>“-Modell von Geoffrey A. Moore fünf Grundtypen unterschieden: </p> <p><a href="http://www.centrestage.de/2010/03/23/enterprise-2-0-hat-positives-momentum/chasm-e20/" rel="attachment wp-att-1785"><img title="Crossing the Chasm" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/Chasm-E20-e1269282896324.jpg" alt="Crossing the Chasm" width="500" height="244"></a></p> <ul> <li><strong>Technik-Fans (Innovators):</strong> Technik-Fans sind von der Technologie begeistert und offen für neue Vorgehensweisen. Sie setzen früh neue Technologien ein, haben aber typischerweise nur kleine Budgets zur Verfügung.</li> <li><strong>Visionäre (Early Adopter):</strong> Visionäre suchen nach Lösungen, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Sie streben danach, neue Lösungswege zu entdecken und umzusetzen.</li> <li><strong>Pragmatiker (Early Majority):</strong> Pragmatiker, die zwar nicht unbedingt die neueste Technologie einsetzen, investieren aber frühzeitig in eine Lösung, wenn ein konkreter Nutzen erwartet werden und ein Problem gelöst werden kann, das etablierte Konkurrenten nicht lösen können. Pragmatiker stützen sich bei ihren Entscheidungen auf Erfolgsbeispiele oder die Erfahrungen von Branchenkollegen.</li> <li><strong>Konservative (Late Majority):</strong> Konservative nutzen eine neue Technologie erst dann, wenn ein klarer Nutzennachweis vorhanden ist und die Gefahr besteht, dass sie den Anschluss verlieren könnten.</li> <li><strong>Nachzügler (Laggards):</strong> Nachzügler sind neuen Technologien gegenüber skeptisch und führen diese erst dann ein, wenn sie in breitem Umfang vom Markt akzeptiert und weitgehend risikofrei sind. Sie verteidigen den Status-Quo, den sie erst dann aufgeben, wenn er nur unter hohen Kosten aufrechterhalten werden kann.</li> </ul> <p>Wir konnten feststellen, dass es ein positives Momentum für Enterprise 2.0 gibt und Enterprise 2.0 zunehmend reif für den Breitenmarkt ist. In der Vergangenheit fand man Fallbeispiele vor allem in großen IT-, Beratungs- und Telekommunikationsunternehmen, also im eher schnelllebigen Segment der Technologiebranche. Heute findet man Fallbeispiele für eine erfolgreiche Nutzung von Enterprise 2.0-Werkzeugen in allen Branchen und bei Unternehmen und Organisationen aller Größenordnungen. Die zunehmende Vielzahl an veröffentlichten Fallbeispielen belegt die Chancen, mit Enterprise 2.0-Werkzeugen konkrete geschäftliche Probleme zu lösen.</p> <p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/reifegrad.jpg" rel="lightbox"><img title="Reifegrad von Enterprise 2.0" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/reifegrad-e1269283428805.jpg" alt="" width="500" height="267"></a>Unsere Empfehlung ist daher, dass es nun wichtig ist, dass sich die Entscheidungsträger mit Enterprise 2.0 beschäftigen und auch persönliche Erfahrungen im Umgang mit Enterprise 2.0 sammeln. Enterprise 2.0 muss zu einem Thema in der Strategiearbeit des Unternehmens, bei Führungskräfte-Meetings und Mitarbeiterveranstaltungen werden. In vielen Unternehmen und Organisationen gibt es Vorreiter, die Enterprise 2.0-Werkzeuge ausprobieren oder aktiv nutzen. Es lohnt sich, diese Vorreiter aktiv einzubinden und von deren Begeisterung zu profitieren. Diese Mitarbeiter können wichtige “Multiplikatoren” und “Meinungsführer” werden. Sehr förderlich für die Akzeptanz und Einführung von Enterprise 2.0 ist es, wenn die Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und Enterprise 2.0-Werkzeuge intensiv nutzen.</p>

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